Aktuelles Projekt · Uraufführung

Wenn Licht
Klang wird.

William Blakes Lichtvision aus To Thomas Butts begegnet dem Hymnus O Nata Lux: Mirko Moellers First Vision of Light führt von der ersten Ahnung des Lichts zu einer stillen Zuversicht.

Frauenchor & Orchester8 StationenUraufführung 2027
Mirko Moeller · neue Komposition
First Vision
of Light
O Nata Lux · William Blake
Eine Bewegung vom Staunen zur Ruhe.
First Vision of Light · Die acht Stationen

Eine Vision
entfaltet sich.

Zwei Texte öffnen einen gemeinsamen Klangraum. Die Stationen zeigen den gedanklichen Bogen der Komposition.

01

Erwachen des Lichts

Der erste Schimmer

Die Reise beginnt mit einer Ahnung, die den Blick öffnet.

Aufbruch
02

Licht in der Schöpfung

Die Welt wird sichtbar

In der Natur beginnt die innere Vision Gestalt anzunehmen.

Wahrnehmung
03

Schöpfung wird eins

Verbindungen

Das Einzelne erscheint als Teil einer größeren lebendigen Einheit.

Zusammenhang
04

Eintauchen ins göttliche Licht

Eine neue Nähe

Die Vision richtet sich auf das Licht, das der Hymnus anruft.

Schwelle
05

Die Vision weitet sich

Mehr als ein Augenblick

Blakes Bilder öffnen den Blick über das Sichtbare hinaus.

Weite
06

The One Man

Mensch und Schöpfung

Die Vision verdichtet sich in Blakes Bild des „One Man“.

Gestalt
07

Verwandlung und Läuterung

Ein anderer Blick

Was gesehen wurde, verändert auch die Wahrnehmenden.

Wandel
08

Ruhe im Licht

Stille Zuversicht

Die Bewegung endet nicht triumphal, sondern still und beinahe kindlich.

Einkehr
Der liturgische Rahmen

O Nata Lux.

Der Hymnus spricht vom göttlichen Licht in menschlicher Gestalt. In der Komposition kehrt er als Anrufung und Schwelle wieder – ein ruhender Pol für die sich entfaltende Vision.

Die innere Vision

William Blake.

Aus ausgewählten Versen von To Thomas Butts entsteht eine subjektive Reise: Licht wird in der Schöpfung sichtbar, weitet den Blick und findet schließlich eine neue Gestalt.